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clean eating Brownies -zuckerfrei, glutenfreiund ohne Milchprodukte - by AHWH.CH

Clean Eating Brownies

Ich schäme mich nicht es laut zu sagen:

Ich bin auf einem Selbstverbesserungs-Trip!

Letztes Jahr nannte ich es mein “GET SHIT DONE”-Projekt und all die schmutzigen Details über die Anfänge seinen Seelenstriptease könnt ihr HIER nachlesen. Ein Teil der verbessert werden wollte (und immer noch will) ist meine persönliche Fitness, was dann auch mit einem erheblichen Gewichtsverlust einhergeht. 20kg sind schon runter und weitere 10kg hätte ich gern noch weg.

Nun gut, um das ganze hier kurz zu halten: Die letzte Phase gehe ich mit viel Sport und einem ‘clean eating’ Plan an: 6Tage pro Woche brav sein und auf Zucker, Gluten und kohlenhydratlastige Lebensmittel verzichten, um 1x pro Woche sündigen zu dürfen.

 

Wobei die Lust an diesen Sünden nach einiger Zeit aber auch stark abflacht, weil es einfach jedes Mal die Bestätigung bringt, dass es mir restlichen 6Tage schlichtweg viel besser geht, als am Siebten.

Und weil dem so ist, suche ich nun auch für Tag 7 nach “gesunden Sünden” - auch wenn das sich eigentlich inhaltlich widerspricht. Ich habe Pinterest durchstöbert, verschiedene Rezepte verglichen und bin dann mit meinem eigenem Mix ins Versuchslabor, aka. “Die Küche”, gezogen.

 

Die Theorie versprach:

clean eating Brownies -zuckerfrei, glutenfreiund ohne Milchprodukte - by AHWH.CH

Zucker-, Gluten- und Milchproduktefreie Brownies.

Mein innerer Skeptiker zog die Augenbrauen hoch und sagte: “Ja klar! Sicher doch! Wenn das mal nicht zu gut um gut zu sein klingt!”

Der Skeptiker hat verloren. Das Rezept war ein voller Erfolg. So erfolgreich, dass man den Brownies gar nicht “anschmeckt”, dass sie gesund sind.

 

Bevor ich euch nun also das Rezept gebe, will ich noch zwei Anmerkungen machen:

 

  1. “Gesund” heisst hier: in eine ‘clean eating Diät’ passend. Es heisst NICHT Kalorienarm!

  2. Brownies leben davon immer ein saftiges, schokoladig klebriges Inneres zu haben - wenn das nicht ist, ist das ganze nur ein flacher Schokokuchen. Diese “Saftigkeit” wird normalerweise durch die Unmengen von Zucker erreicht die einfach ‘nass’ bleiben obwohl der Teig durchgebacken ist. Um diese, für Brownies so lebenswichtige Textur zu erhalten, habe ich mich entschlossen, meinen Mix tatsächlich nicht ganz durch zu backen. Da also Eier im Teig sind, bedeutet das: die Brownies sollten innerhalb von 48Stunden aufgegessen werden und zwischendurch (wie z.B. auch Mousse au Chocolat) im Kühlschrank gelagert werden.
    Aber das dürfte nur ein theoretisches Problem sein. Unsere Brownies haben keine 24Std überlebt.

Das Rezept

Die Zutaten für den Teig:

  • 1 mittelgrosse Süsskartoffel (gebacken, bzw. Vorgekocht und und geschält)
  • 3 Eier
  • 3 EL Kokosöl
  • 2 reife Birnen (oder reife Banane, oder…. Das ist der Zuckerersatz)
  • ½ TL Stevia
  • (ich bin, wie gesagt, weg vom Zucker und mir war das bei weitem süss genug - meinen Kindern auch. Mein Mann mochte die Brownies, für ihn hätten sie aber etwas süßer sein können, hier müsst ihr also vielleicht etwas mehr Stevia nehmen)
  • ¾ cup Kastanienmehl
  • 4-5 EL rohes, ungezuckertes Kakaopulver > mein Favorit ‘VanHouten’
  • 1 Brise Salz
  • 1 TL Backpulver

Für die Glasur:

  • 3-4 Stück Zartbitterschokolade, ich nehme 85% Kakao
  • 100ml Kokosmilch
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Klicke dich durch die Bilder

Zubereitung:

 

  1. Süsskartoffel vorkochen. Ich habe meine geschält, in Stücke geschnitten und 5min mit etwas Wasser in der Mikrowelle gekocht. Ungeschält im Wasserbad, im Ofen, oder Dampfkocher geht natürlich auch - sie muss nur wirklich durchgekocht sein.

  2. Süsskartoffel, Eier, Kokosöl, Obst in den Mixer und zu einem Püree verarbeiten.

  3. Die trockenen Zutaten gut vermengen, dann unter das Püree heben.

  4. Den Teig in eine vorgefettete Backform geben und ca. 20min bei 180° C backen. Glutenfreie Mehle brauchen länger. Bevor ihr also eure Brownies endgültig rausnehmt, prüfe ob auch wirklich nichts mehr “wackelt”. Der Teig soll zwar nicht ganz durchgebacken, also innen noch ‘nass’ sein, aber eben auch keine roher Teig mehr sein. Die oberste Schicht sollte ‘trocken’ wirken.
    -

  5. Auskühlen lassen. Aus der Backform nehmen.
    -

  6. Für die Glasur: die Schokostücke mit 3EL Kokosmilch in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen. Danach die restliche Milch langsam unterrühren sodass ihr genügend Menge habt um die Brownies zu bedecken.

Ob noch lauwarm, oder schon ganz ausgekühlt:

GUTEN APPETIT!!!

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Was ist bulletproof coffee? by ahwh.ch

Bulletproof Coffee

Wir alle haben mal so Tage an denen nichts geht. Und das liegt nicht am Tag, oder dem Projekt an dem wir gerade arbeiten, sondern schlichtweg an uns. Der Tag hat noch nicht mal begonnen, aber wir sind schon „Grummel aus der Tonne“. Naja, und weil es in Grummels Natur liegt, fällt es schwer die Tonne zu verlassen – physisch und psychisch. Und da ist es mittlerweile ganz normal geworden sich „aufzuputschen“.

Tee? Kaffee? Cola? Energydrink?

Ne, Vitaminbrause nach dem Aufstehen? Für die Streber unter uns der morgendliche Lauf? OK, von euch „Angebern“ rede ich heute nicht – ihr seid mir zu gesund. Ich wende mich heute an alle die die auf Cheats, oder „Lifehacks“, wie es auf Neudeutsch heißt, stehen. An die „Pfuscher“ unter uns die nach der schnellen, einfachen Lösung ohne Anstrengung suchen. Ihr wisst schon: an 99% der Bevölkerung die es, verdammt nochmal, an einem Scheißmorgen einfach mal einfach braucht. Für alle wie uns gibt es jetzt etwas das sich „bulletproof coffee“ nennt. Ich habe natürlich auf englischsprachigen Seiten zum ersten mal davon gelesen. Es handelt sich hierbei um ein Aufputschgetränk bestehend aus:

Kaffee, Kokosöl und Butter!

Igitt? Ja! Funktionierts? JA! Man mixe sehr starken schwarzen Kaffee (am beten Espresso) mit nem Löffel Butter und Öl und kippe sich das den Rachen runter. Ist so eklig wie es sich anhört…. obwohl, da ich Kokos und Kokosöl total mag und das sehr stark riecht, war es noch nicht mal sooo schlimm.

Zutaten bulletproof coffee - blogartikel by ahwh.ch

Die Theorie dahinter:

ist folgende: Das Koffein des Bohnengetränks soll natürlich reinhauen, deswegen wird empfohlen den Kaffee auf nüchternden Magen zu trinken, und sowohl Öl als auch Butter sollen dafür sorgeb das der Effekt viel länger anhält und nciht mehr wie im Achterbahnflug verpufft. Auf den amerikanischen Seiten wird darauf bestanden unbedingt „grassfed butter“ zu nehmen um die richtigen Fette und Aminos drinzuhaben (versus, den Kühen die irgendwelchen anderen Fraß vorgesetzt bekommen). Speziell „grassfed“ habe ich hier nicht gefunden, mir aber gedacht das Biobutter dem wohl am nächsten kommt.

Manche Seiten behaupten das bulletproof coffee den IQ anhebt, weil man einfach wacher, aufgeweckter, mehr in Alarmbereitschaft ist. Dann gibt es das Gerücht das es auch bei Gewichtsabnahme hilft weil man den Stoffwechsel ankurbelt – ich habe noch vergessen zu erwähnen das man bloß keinen Zucker reinmischen sollte, denn das hebt den Insulinspiegel zu schnell und dann fällt wieder ab…. und dann wird man müde, und knatschig und wieder Grummel in der Tonne… All das kann ich euch nicht bestätigen, denn ich bin ja kein Wissenschaftler. Was ich aber Positives zu berichten habe ist:

Der Mythos dahinter:

Processed with VSCO with s2 preset

Es wirkt!

Ich bin ein kleines Koffeinsensibelchen und trinke deswegen nur Lattes, oder wie mein französischer Mann so schön sagt: „Encore un café au lait, chèrie?!“ und schwarzer Kaffee, geschweige denn Espresso sind einfach nicht drin für mich. Der Magen zieht sich geekelt zusammen und das Harz macht einen auf wilden Kasper mit Tamburin, Trommeln und Triangel. Ungefähr so, nur weniger begeistert: via GIPHY Auf anderen Seiten habe ich auch gelesen das viele die erste halbe Stunde etwas Übelkeit verspüren. Damit hatte ich auch gerechnet, bin aber verschont geblieben. Man fühlt sich auch sehr satt nach diesem Gläschen – dem Fett sei Dank, nehme ich an.

Das Fazit lautet also:

Geschmacklich gibt es nichts schönes an diesem Getränk, aber es tut was es verspricht: es bringt dich auf Trapp wenn Du Dich schlapp fühlst. Ich persönlich habe es sehr gut verkraftet und keine Nebenwirkungen gehabt – keine Übelkeit, keinen Herzkasper, keine Nervosität oder das Gefühl zu haben „hyper“ zu sein. Nein, es fühlte sich einfach so an, als würde mein Blut schneller fließen und ich konnte mich gut konzentrieren, wollte Dinge anpacken und zu Ende bringen. Keine Müdigkeitsanfälle die einen dazu verleiten mal zu tagträumen, oder „leere im Kopf“ die mich auf irgendwelche Bespassungsseiten im Internet verleitet haben.

Bulettproof Coffee ist jetzt meine Notfalllösung.

Bulletproof coffee ist wirklich nichts für schwache Nerven, weil es eben schwer zu schlucken ist und mächtig kickt – deswegen auch sicher nicht etwas für den Alltag. Aber es ist doch immer wieder gut einen Plan B in der Tasche zu haben, wenn man ihn denn braucht und der keine Chemie, Pharma- oder Zuckerelemente enthält. Probierts mal aus und sagt mir was ihr so davon haltet.

mehr Infos zu Bulletproof:

Hier ein Link zu einem Interview mit dem 'Erfinder' von Bulletproof Coffee Dave Asprey

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