'A Home Worth Having'

Design zwischen strahlend schlicht und wertevoll wild.

30+ Artprints that will make summer last longer - by AHWH.CH

Kunst die den Sommer verlängert.

Ich habe mich entschlossen das Wohnzimmer umzugestalten, aber es fehlt noch was - Kunst, an der Wand. Und weil ich noch nicht bereit bin, den Sommer einfach so ziehen zu lassen, habe ich mich auf die Suche begeben:

Kunst, die den Sommer verlängert. 

...quasi.

Die Ausbeute ist reichlich. Welches Stück gefällt euch denn am Besten?

 

Mehr vom Meer sehen.

Der erste Instinkt war: Sommer, Sonne & Strand.

sea bliss by Ingrid beddoes

Sea Bliss

by Ingrid Beddoes

Olive&Oriel 06

Love Chlids I

by Olive & Oriel

Pastel ocean waves by Lost Empire

Pastel Ocean Waves

by The Lost Empire

Olive&Oriel 06 Icebergs

Icebergs

by Olive & Oriel

Ocean Waves by Lost Empire

Ocean Waves

by The Lost Empire

Olive&Oriel 01

A Bondi Afternoon

by Olive & Oriel

Foreign still by Lost Empire

Foreign Still

by The Lost Empire

beach XXI

Beach XXL

by Ingrid Beddoes

turquoise waves by Happy Home Artistry

Turquoise Waves

by Happy Home Artistery

Summer Stuff

Aber gibt doch noch mehr das uns an Sommer erinnert, als das Meer. Wie wäre es mit:

colorful tiles by Criss

Colorful Tiles

by Criss

pine and pool by Nic Scholtysik

Pool & Pineapple

by Nic Scholtysik

Olive&Oriel 02

The Quiet Room

by Olive & Oriel

road to the beach by popart images

Road To The Beach

by PopArtImages

Digging Deeper

by Olive & Oriel

Sea Agave by Cafelab

Sea Agave

by Cafelab

Illustrated Summer

Es müssen aber nicht immer Fotos sein - der Sommer kann auch in wunderschönen Illustrationen eingefangen werden:

Côte d'Azure

by Travel Poster Co.

new places by Cami

New Places

by Cami

SVØMMEHAL by Swen Swenson

Svommehal

by Swen Swenson

Abstrakter Sommer

Und für wen Sommer eh eher ein Gefühl und weniger konketes Motiv ist, der sollte vllt ganz abstakt denken:

the only one by Jennifer Gauthier

The Only One

by Jennifer Gaulthier

Mikado by Tracie Andrews

Mikado

by Tracy Andrews

Palette 2 by Patricia Vargas

Palette 2

by Patricia Vargas

disolving Blues by Paternization

Dissolving Blues

by Patternization

Pura White by Kim Leutwyler

Pura White

by Kim Leutwyler

brushstrokes 11 aquamarine by patternization

Brushstrokes 11

by Patternization

palette-no-twenty-five-by Patricia Vargas

Palette 25

by Patternization

Rue by Patrizia Vartgas

Rue

by Patricia Vargas

dusk scenery by Paternization

Dusk Scenery

by Patternization

Ich hoffe ich habe euch Lust auf mehr Farbe gemacht. Wenn dem so ist, dann seid doch bitte so lieb und teilt meine Galerie mit Euren Freunden.

Ich stecke viel Arbeit in die Recherche und die Zusammenstellung meiner Sammlungen. Die schönste Belohnung ist Feedback zu bekommen und zu wissen das die Arbeit auch wirklich gesehen wird.

Merci, mes amis!

---

I hope you enjoyed this galery and are now inspired to bring more color into your home. 

If that is the case, please tell your friends about AHWH.CH.  

I put a lot of time and efford into research and the curation of art and the design. The greatest compensation is feedback from you guys and the knnowledge that my work reaches the people.

Thank you friend!

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Tapeten Kinderzimmer

Die schönsten Tapeten fürs Kinderzimmer

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und was motiviert da mehr (selbst die Kleinen) sich dem Alltag wieder zu widmen, als ein Tapetenwechsel - im wahrsten Sinne des Wortes. Die schönsten Beispiele habe ich hier für euch zusammengestellt - also auf, solange das Wetter noch schön.

FARBENFROH

Good old colorful kids room!

Für alle die es eher "vintage" mögen gibt es die wundervollen Wandbilder von Littlehands.

Ein bisschen "folky nordisch", wie aus Büllerbü, oder direkt bei Pipi Langstrumpf zu Hause, sind diese Tapeten von rebelwalls.

Schon viel moderner, minimalistischer und nur für alle die es nicht ganz so 'voll' mögen!

MONOCHROM

Minimalistisch und zurückhaltender.

Classic grey toile

das es nicht immer 100% kindlich sein muss zeigt dieses Bild. Die "Vintagetapete" im Hintergrund zaubert immer noch dien Aspekt 'verträumt', bleibt aber im Hintergrund und bringt etwas klassisch Elegantes ins Zimmer.

Jungle elegance

Toll finde ich auch dieses beispiel des Boffo House (Bild von Evan joseph). Leider konnte ich genau diese Tapete nciht ausfindig machen, habe aber adequaten Ersatz gefunden - schaut mal. Schwarz-weiß und in Farbe erhältlich!

Auf den Punkt gebracht

Wer nicht selber tupfen möchte und dennoch verspielt, aber minimalistisch rüber kommen will, kann sich diese Pünktchentapete zulegen.

Kick the fitness-shit out of aging - by AHWH.CH

my fitness shit.

Unter der Woche muss ich ganz früh morgens laufen gehen, wenn der Mann noch zu hause ist, bevor die Kinder wach werden. Und wenn man schon so gegen 6h30 morgens auf der Straße ist und läuft, begegnen einem nicht sehr viele Menschen die in gleicher Mission unterwegs sind. Doch die, denen man begegnet, schenkt man dann diesen gewissen anerkennenden Blick. Manchmal ist es nur ein nüchternes, ernstes Kopfnicken so unter Joggern. Manchmal auch ein freundliches "Bonjour!" zu denen die "nur" ihre Hunde spazieren führen oder grad dabei sind in den See zu springen um zu schwimmen, oder eine Runde Windsurfen zu genießen, bevor der Arbeitstag beginnt.

Vorbilder im Alltag.

Zwei Mal pro Woche sehe ich dann immer diese ältere Dame - sicher schon über 70 - die am Strand ihre Yoga-/Pilates-/Meditationsübungen macht und jedes Mal wenn ich sie sehe denke ich:

"WOW! SO will ich auch in ihrem Alter sein!"

und ich frage mich was für eine Person sie wohl ist.

Vielleicht sollte ich einfach Mal anhalten und ein Gespräch anfangen?

Denn ich sehe es jetzt gerade an meinen Eltern und deren Freunden (Anfang 60), die jetzt immer häufiger ihr Alter für allerlei Dinge und Aktivitäten als Ausrede und Entschuldigung nehmen. "Ach, für sowas bin ich zu alt!" oder "Wenn ich noch 15Jahre jünger wäre, dann vielleicht." oder "Kind, sowas kann ich doch jetzt nicht mehr anfangen. Da mach ich mich doch zum Affen!" Und so wird 'das Nichtstun' zelebriert, während ich sie noch große Reden schwingen höre, was sie denn noch alles hätten tun wollen und wie energiegeladen sie früher waren. Paradox - und, für mich, total bescheuert!

Ich frage mich also wie diese Dame sich ihre innere Motivation aufrecht erhalten hat und wie sie die Kraft aufbringt, sich nicht dem Alter und der Müdigkeit zu ergeben. Es kann nur eine Kopfsache sein.

Als ich sie diese Woche wieder am Strand sah, war die Dame zum ersten Mal nicht alleine. Sie hatte zwei jüngere Freundinnen, so um die 50, links und rechts neben ihr - "Wing (wo-)men". Das Bild dieser 3 Silhouetten in der Morgensonne, am Strand, vor dem ruhigen See fand ich einfach schön. My kind of people!, ging mir durch den Kopf und überraschte mich noch bevor es zu Ende gedacht war.

Warum?

Weil meine Laufzeit, als Mutter und Selbstständige, meine hoch heilige ME TIME ist. Das ist die eine Stunde am Tag an die ich an niemanden anderes denke. Und schleicht sich zwischendurch doch mal ein Gedanke an Kinder/Arbeit/Mann/Geld, oder sonstige Organisation ein, wird das kategorisch mit einem entschiedenen *screw this! beiseite geschoben.

Eine Stunde, alle 2Tage, bin ich ein vollkommener Narzisst

und habe auch keine Scham das laut zu zugeben.

Andere Menschen nehme ich dann natürlich noch wahr, bin höflich, nicke und grüße, aber ich kümmer mich -gedanklich- nicht um sie.

Diese 3 Ladies, aber hatten meine Aufmerksamkeit gefangen und ich ertappte mich dabei darüber nachzudenken wie deren Leben wohl aussehen. Wie sind sie wohl, zu dieser frühen Stunde, an diesen See gekommen? Und damit meinte ich natürlich nicht die reine Logistik ;)

 

Und weil das so ungewöhnlich für mich ist, und sich plötzlich wie Entertainment anfühlte, habe ich ganz genau darauf geachtet, wer mir da sonst noch entgegen kam.

Ich bin nicht allein.

try to 'mental high five' a stranger. Chances are they'll react even though they don't know what just happen - your aura is just too positive to ignore!

Ich sage euch eins schon vorweg: ich kam mir ein bisschen wie in einem dieser chick flicks vor - also diesen 'Wohlfühlfilmen für Frauen' die sich emanzipieren, ihr Leben und Glück plötzlich aktiv selbst in die Hand nehmen und  - surprise, surprise - natürlich alles besser wird.

 

Denn an diesem Morgen waren die einzigen die mit mir zu früher Stunde im Park sportelten Frauen. Nein, ich habe mich nicht nur auf die Frauen konzentriert: es waren tatsächlich nur Frauen da.

  • Die drei Yogi am Strand.

  • Die die mit ihren Hunden unterwegs waren. Manche in Jeans und T-shirt, andere in Etuikleidchen und schicken Schuhen schon ready to go to work.

  • Andere Joggerinnen. Einige fitter als ich, andere weit weniger fit, aber wir alle entschieden und zielstrebig.

  • Eine Hand voll Teens/Twens auf Ferien, die kreischend in den See sprangen.

  • 2 seeeeehr alte Damen die spazieren gingen und, selbst mit Rollator vor sich herschiebend, noch wackelig aussahen.

  • Diese ca. 60Jährige Sportskanone auf ihrem Mountainbike die einfach nur super fit aussah und die ich um ihre schicken Muskeln (und geringen Körperfettgehalt) beneidete.

  • Und die 4 Ruderinnen die gerade dabei waren ihre zwei Boote zu Wasser zu lassen.

Wie gesagt, ein bisschen wie in einer Mädchenschnulze, aber ich hab in dem Moment nachvollziehen können, warum manche Menschen den "Communityaspekt" tatsächlich sehen und spüren müssen um ihre persönliche Veränderung anzugehen. Es war schön zu sehen das es noch andere Frühaufsteher und Macher und 'von-der-eigenen-Faulheit-nicht-unterkriegen-lasser' gibt.

 

Und restlos zum Lachen brachte mich eine junge Familie an deren Campingwagen ich vorbei lief:

 

Der junge Vater saß gähnend und mit sichtlich kleinen Augen im Klappstuhl während der ca. 1jährige Sohn im Gras versuchte seine ersten Schritte zu tun. Aus dem Wohnwagen kam die junge Mama, in Laufklamotten, und dabei sich ihre Uhr anzulegen. Und als er, verschlafen und fast etwas verzweifelt sagte:

"Mais chèrie, on est en vacanes là, non?!" ("Liebling, aber wir sind doch eigentlich auf Urlaub hier!"), meinte sie nur grinsend:

"Tout à fait. Je suis en vacances là. Amusez-vous bien. À toute!" ("Ganz genau! Ich bin hier auf Ferien. Habt Spaß ihr beiden. Bis gleich!")

 

Ich konnte nicht anders als breit zu grinsen, denn sie war wirklich 'ganz nach meinem Geschmack'. Schwester im Geiste. Und, ich schwör euch, als sie an mir vorbei lief und mich grinsen sah, da wusste sie bescheid und wir nickten uns zu und gaben uns ein 'mental high-five'.

 

Dieser Morgen war tatsächlich einer der besten, denn ich war "mit meiner Herde" unterwegs und der Entschluss war jetzt nicht nur gefasst, sondern in Zement gegossen:

"I will kick the fitness-shit out of aging!"

How to get shit done - by 'A Home Worth Having'

How to ‚Get Shit Done‘

Gerade sprach ich mit einem Freund darüber WIE man einen Plan in die Tat umsetzt. “Pläne ausarbeiten und schreiben kann ich wie ein Profi - aber in die Tat umsetzen? Wie machst Du das Nicole?”, war seine Frage und ich hatte keine Antwort.

 

Mein erster Gedanke war: “Wenn Dein Plan keinen ersten Handlungsschritt enthält, dann ist es kein guter Plan.” Aber selbst wenn es diese ersten ausformulierten Schritte gibt, wie fängt man wirklich an?

Deadline setzen. Time to act in 5,4,3....

Man hebt den Allerwertesten und fängt einfach an einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ich zähle  von 5 runter: 5,4,3,2,1 - los!

Mir hilft dieses kleine Ritual aus dem theoretischen Gedankenprozess in die aktive Handlung zu wechseln. Erst ruhig gesessen, nachgedacht, geplant und aufgeschrieben dann: 5,4,3,2,1 - zack, nicht mehr groß drüber nachdenken, den Kopf ruhen lassen und dafür den Körper fordern.

 

Minitrick, die Sache mit dem Zählen, aber funktioniert. Gibt sogar ein ganzes Buch darüber:

Die Grundidee dahinter ist: "Je mehr Du Dich traust, desto mehr traust Du Dich - und wirst selbstbewusster!"

Wenn der berühmte Stein erst mal ins Rollen gerät, dann...

Und wie bringt man ihn ins Rollen? Indem man seine Hemmungen einfach mal anzufangen überwindet. Der kurze, kleine, harmlose Sprung ins kalte Wasser: 5,4,3,2,1 - los!

Guter Plan - schlechter Plan

Wenn Dein ausformulierter Plan genaue Schritte beinhaltet, Du aber trotzdem nicht in Tat schreitest, dann liegt es vielleicht daran, dass Du diesen Plan gar nicht umsetzen willst. Vielleicht weil sein Endresultat einfach nicht dein Ziel ist, oder nicht mit deinen Grundwerten, Glauben, Wünschen übereinstimmt.

Und manchmal liegt das daran das es einfach eine Komponente gibt die du nicht verstehst. Und so lange du nicht verstehst, siehst du nicht wie, oder wieso du es tun solltest. So geht es mir zumindest.

 

Nehmen wir das Beispiel: Meditation.

 

Man hört immer, dass es gut für einen ist. Die erfolgreichsten Persönlichkeiten dieser Welt haben alle eine (Morgen-)Routine die Meditation beinhaltet. Manchmal heißt es Meditation, manchmal aber auch primen, fokussieren oder visualisieren.

Doch trotz der Motivation auch erfolgreich zu sein, den guten Beispielen an Menschen die ich bewundere und der Zeit die ich mir dafür extra dafür freigeschaufelt hatte: Ich setzte mich nie ernsthaft hin um es zu versuchen.

Egal wie toll die Theorie und die Ergebnisse hinter Meditation auch sein sollen - in meinem Kopf sah ich immer Hippies mit ungewaschenen Haaren, barfuß, mit Stirnband, irgendetwas mit Batik und Räucherstäbchen im Hintergrund, die dann auch noch “Oooooohmmmm tschakk-lakka-laaaaaaaaaa!” wiederholten.

Doofes Bild?

Total doof!

 

Weswegen ich mich auch nie meditierend sah.

Selbes Thema - neuer Lehrer

Das war bis ich ein Interview mit John Assaraf hörte, in dem er in einem Nebensatz etwas zu Meditation und ‘Neuroscience’, also der Gehirnforschung sagte. Genau kann ich euch das nicht wiedergeben, aber der Mann sprach von Meditation, Gehirnforschung, Studien, Gewohnheits- und Gesundheitsbildern und es machte Klick!

 

Dasselbe Thema -Meditation- , aber eine ganz andere Wortwahl, nein, eine ganz andere Sprache und ich verstand. Er erklärte, dass unser Hirn Muster und Wiederholungen mag, sich dabei entspannt und ein ‘weicher’, flexibler Muskel mehr Reaktionskraft hat als einer der ständig (ver-)krampft. Deswegen übrigends dieses “Oooooohmmmm tschakk-lakka-laaaaaaaaaa!” (oder was auch immer), denn die auditive Wiederholung stimuliert das Hirn sich zu ...bla, bla, bla.

 

Anyways, lange Rede - kurzer Sinn, es fiel mir wie Schuppen von den Augen:

Seine Denk- oder Verhaltensweise zu ändern, Mindset shift erzeugen oder theoretische  Pläne in tatkräftige Praxis umzusetzen, ist nicht - so wie ich immer glaubte - wie Mathematik, sondern viel mehr wie Vokabeln lernen.

 

Es reicht nicht nur einmal das Wissen als Wahrheit anzuerkennen und dann einfach anzuwenden. Ihr wisst schon, so wie wir lernen zu zählen und so zählt man dann -nicht anders. Und dann ist eine 1 eben eine 1 und keine 2 und 1+2 ergibt dann 3 und nicht 4 - keine Diskussion.

Anders Denken und anders Handeln lernen ist wie:

sich mit einer anderen Person unterhalten zu wollen deren Sprache ihr aber nicht kennt. Also lernt man Vokabeln, die einzelnen Bestandteile der Sprache. Und wenn ihr ein Fremdwort nicht versteht, hilft es nix es durch ein anderes, ebenso unverständliches Wort zu ersetzen, oder es gar anzuwenden. Chancen sind groß, dass man sich nur lächerlich macht, weil man es missbraucht hat.

Wenn aber jemand daher kommt und euch den Sinn des Wortes  mit anderen, einfacheren Worten erklären und umschreiben kann…. dann sinkt auch die Hemmschwelle das ‘große Wort’ tatsächlich zu benutzen und seine (language) skills so auszuweiten.

 

 

Und so habe ich mir jetzt überlegt, euch eine Liste an Büchern zusammen zu stellen die mir mit dem Veränderung sehr geholfen haben, oder die ich noch auf meiner Leseliste habe. Vielleicht ist ja auch das ein oder andere für euch dabei, das euch bei euren “Vokabeln” unterstützt bzw., euch dabei hilft, euren “Shit” erledigt zu bekommen.

 

Dasselbe Thema -Meditation- , aber eine ganz andere Wortwahl, nein, eine ganz andere Sprache und ich verstand. Er erklärte, dass unser Hirn Muster und Wiederholungen mag, sich dabei entspannt und ein ‘weicher’, flexibler Muskel mehr Reaktionskraft hat als einer der ständig (ver-)krampft. Deswegen übrigends dieses “Oooooohmmmm tschakk-lakka-laaaaaaaaaa!” (oder was auch immer), denn die auditive Wiederholung stimuliert das Hirn sich zu ...bla, bla, bla.

 

Anyways, lange Rede - kurzer Sinn, es fiel mir wie Schuppen von den Augen:

Seine Denk- oder Verhaltensweise zu ändern, Mindset shift erzeugen oder theoretische  Pläne in tatkräftige Praxis umzusetzen, ist nicht - so wie ich immer glaubte - wie Mathematik, sondern viel mehr wie Vokabeln lernen.

 

Es reicht nicht nur einmal das Wissen als Wahrheit anzuerkennen und dann einfach anzuwenden. Ihr wisst schon, so wie wir lernen zu zählen und so zählt man dann -nicht anders. Und dann ist eine 1 eben eine 1 und keine 2 und 1+2 ergibt dann 3 und nicht 4 - keine Diskussion.

Leseliste Thema Veränderung:

Die Heath Brüder sind einfach großartig was das verständliche Zusammenfassen von wissenschaftlichen Erkenntnissen angeht. Man erspart sich nicht nur das mühsame Erlesen der Fachliteratur, sondern wird auch noch unterhalten und mit super verständlichen Beispielen an Probleme und deren Lösungen herangeführt.

 

Über Switch:

Verhaltensmuster erfolgreich und dauerhaft ändern - so meine Kurzfassung. Etwas platt? Nein, in diesem Fall wirklich auf den Punkt bringend und hat mir persönlich dabei geholfen fast 25kg anzunehmen. Man muss einfach den Prozess, wie Veränderung stattfindet, wirklich verstehen. Und obwohl es einfach verständlich ist, habe ich das Buch mehr als 1x gelesen. Es ist einfach viel gute Info!

Ja! Gleich nochmal die Heath Brüder. Ich bin wirklich ein Fan!

 

Über Decisive:

Wie treffe ich die richtige Entscheidung? Ernsthaft. Wir reden über die grossen Entscheidungen.

Wieder viel , viel Info toll zusammengefasst und tonnenweise Beispiele darüber das Irren menschlich ist (und auch die Grossen es zu Hauf tun) und wie man intelligent emotionale Entscheidungsfallen erkennt und umgeht.

Ich habe immer Marker und Kuli beim Lesen dabei um mir Randnotizen zu machen.

Warum leiden Frauen so viel öfter am "Imposter Syndrom"?

Ja, warum glauben wir Frauen so oft nicht gut genug, oder nicht schlau genug zu sein? Und wie kann man das ändern - so für sich selbst?!

Diesem Thema will ich definitiv noch auf den Grund gehen.

Wenn ein Autor gerade im Trend liegt - toll. Aber manchmal habeich das Gefühl das manche Bücher/Autoren nur noch gelesen werden, damit man nichts verpasst hat. Ich habe mich deswegen lange gegen den "Tim Ferris Hype" gewehrt, und nun doch nachgegeben und sein letztes Buch bestellt. 

Was ist so toll an Tim Ferris?

Freunde, ich weiß nicht nicht wie sich "the 4 hour work week" liest aber 'Tools Of Titans' ist ein seltsam interessantes Buch. 

Es wie eine Wissensenzeklopedie und so gar nicht was ich erwartet habe. Es ist ein Nachschlagewerk zu verschiedenen Gesundheits-, Business- und Mindsetthemen. Tim hat die besten Podcastcastfolgen seiner Show in verschiedene "Kurzgeschichten" zusammengefasst. Das ist so gut gemacht, dass man in 2-6 Seiten das Wichtigste zu einer Persönlichkeit und ihrem Fachgebiet erfährt und dann, je nach Interesse, einfach auf dieser Basis weiter in die Thematik eintauchen kann.

Das Beste ist, das man es tatsächlich nicht zusammenhängend lesen muss. Such Dir dir ein thema oder eine Berühmtheit raus und lies nur ein paar wenige Minuten um einen guten Einblick zu bekommen ob es sich für dich lohnt tiefer in die Materie einzusteigen.

Bravo!

'Triggers', also 'Auslöser' sind ein hoch spannendes Thema wenn es um menschliches Verhalten und dem Wunsch nach Veränderung geht. Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, aber es steht ganz weit oben auf meiner Liste, weil es auf dem Thema der Heath Brüder aufbaut.

Wer seine 'Auslöser' (er-)kennt kann sie nutzen um das eine zu fördern, oder vermeiden um anderen "emotionalen Fallen" etc zu entkommen.

Vielleicht kennt es schon einer von euch und kann Feedback geben?

Habt ihr irgendwelche Buchempfehlungen zum Thema Veränderung? Ich würde mcih freuen wenn ihr sie mit mir teilt!

Was ist bulletproof coffee? by ahwh.ch

Bulletproof Coffee

Wir alle haben mal so Tage an denen nichts geht. Und das liegt nicht am Tag, oder dem Projekt an dem wir gerade arbeiten, sondern schlichtweg an uns. Der Tag hat noch nicht mal begonnen, aber wir sind schon „Grummel aus der Tonne“. Naja, und weil es in Grummels Natur liegt, fällt es schwer die Tonne zu verlassen – physisch und psychisch. Und da ist es mittlerweile ganz normal geworden sich „aufzuputschen“.

Tee? Kaffee? Cola? Energydrink?

Ne, Vitaminbrause nach dem Aufstehen? Für die Streber unter uns der morgendliche Lauf? OK, von euch „Angebern“ rede ich heute nicht – ihr seid mir zu gesund. Ich wende mich heute an alle die die auf Cheats, oder „Lifehacks“, wie es auf Neudeutsch heißt, stehen. An die „Pfuscher“ unter uns die nach der schnellen, einfachen Lösung ohne Anstrengung suchen. Ihr wisst schon: an 99% der Bevölkerung die es, verdammt nochmal, an einem Scheißmorgen einfach mal einfach braucht. Für alle wie uns gibt es jetzt etwas das sich „bulletproof coffee“ nennt. Ich habe natürlich auf englischsprachigen Seiten zum ersten mal davon gelesen. Es handelt sich hierbei um ein Aufputschgetränk bestehend aus:

Kaffee, Kokosöl und Butter!

Igitt? Ja! Funktionierts? JA! Man mixe sehr starken schwarzen Kaffee (am beten Espresso) mit nem Löffel Butter und Öl und kippe sich das den Rachen runter. Ist so eklig wie es sich anhört…. obwohl, da ich Kokos und Kokosöl total mag und das sehr stark riecht, war es noch nicht mal sooo schlimm.

Zutaten bulletproof coffee - blogartikel by ahwh.ch

Die Theorie dahinter:

ist folgende: Das Koffein des Bohnengetränks soll natürlich reinhauen, deswegen wird empfohlen den Kaffee auf nüchternden Magen zu trinken, und sowohl Öl als auch Butter sollen dafür sorgeb das der Effekt viel länger anhält und nciht mehr wie im Achterbahnflug verpufft. Auf den amerikanischen Seiten wird darauf bestanden unbedingt „grassfed butter“ zu nehmen um die richtigen Fette und Aminos drinzuhaben (versus, den Kühen die irgendwelchen anderen Fraß vorgesetzt bekommen). Speziell „grassfed“ habe ich hier nicht gefunden, mir aber gedacht das Biobutter dem wohl am nächsten kommt.

Manche Seiten behaupten das bulletproof coffee den IQ anhebt, weil man einfach wacher, aufgeweckter, mehr in Alarmbereitschaft ist. Dann gibt es das Gerücht das es auch bei Gewichtsabnahme hilft weil man den Stoffwechsel ankurbelt – ich habe noch vergessen zu erwähnen das man bloß keinen Zucker reinmischen sollte, denn das hebt den Insulinspiegel zu schnell und dann fällt wieder ab…. und dann wird man müde, und knatschig und wieder Grummel in der Tonne… All das kann ich euch nicht bestätigen, denn ich bin ja kein Wissenschaftler. Was ich aber Positives zu berichten habe ist:

Der Mythos dahinter:

Processed with VSCO with s2 preset

Es wirkt!

Ich bin ein kleines Koffeinsensibelchen und trinke deswegen nur Lattes, oder wie mein französischer Mann so schön sagt: „Encore un café au lait, chèrie?!“ und schwarzer Kaffee, geschweige denn Espresso sind einfach nicht drin für mich. Der Magen zieht sich geekelt zusammen und das Harz macht einen auf wilden Kasper mit Tamburin, Trommeln und Triangel. Ungefähr so, nur weniger begeistert: via GIPHY Auf anderen Seiten habe ich auch gelesen das viele die erste halbe Stunde etwas Übelkeit verspüren. Damit hatte ich auch gerechnet, bin aber verschont geblieben. Man fühlt sich auch sehr satt nach diesem Gläschen – dem Fett sei Dank, nehme ich an.

Das Fazit lautet also:

Geschmacklich gibt es nichts schönes an diesem Getränk, aber es tut was es verspricht: es bringt dich auf Trapp wenn Du Dich schlapp fühlst. Ich persönlich habe es sehr gut verkraftet und keine Nebenwirkungen gehabt – keine Übelkeit, keinen Herzkasper, keine Nervosität oder das Gefühl zu haben „hyper“ zu sein. Nein, es fühlte sich einfach so an, als würde mein Blut schneller fließen und ich konnte mich gut konzentrieren, wollte Dinge anpacken und zu Ende bringen. Keine Müdigkeitsanfälle die einen dazu verleiten mal zu tagträumen, oder „leere im Kopf“ die mich auf irgendwelche Bespassungsseiten im Internet verleitet haben.

Bulettproof Coffee ist jetzt meine Notfalllösung.

Bulletproof coffee ist wirklich nichts für schwache Nerven, weil es eben schwer zu schlucken ist und mächtig kickt – deswegen auch sicher nicht etwas für den Alltag. Aber es ist doch immer wieder gut einen Plan B in der Tasche zu haben, wenn man ihn denn braucht und der keine Chemie, Pharma- oder Zuckerelemente enthält. Probierts mal aus und sagt mir was ihr so davon haltet.

mehr Infos zu Bulletproof:

Hier ein Link zu einem Interview mit dem 'Erfinder' von Bulletproof Coffee Dave Asprey

Minimalismus mit Kindern - Wieviel Spielzeug ist zuviel? by Nicole Scholtysik

Minimalismus mit Kindern – Wieviel Spielzeug ist zuviel?

Kann man minimalistisch leben wenn man Kinder hat?

Theoretisch: ja klar!

Aber in der Praxis ist das alles gar nicht so einfach, denn wir leben in Gesellschaft anderer und bei so vielen Lebens- und Wohnmodellen kommt man nicht umhin zu hinterfragen, ob das was man tut, „das Richtige“ ist.
Was wir aber alle kennen und zu meiden versuchen, sind die Horrorbeispiele von Kindern die alles (materielle) haben, aber charakterlich unausstehliche, verwöhnte kleine Gören sind. Kleine Prinzen und Prinzessinnen die glauben ein gottgegebenes Geburtsrecht auf… naja, so ziemlich alles was ihr kleines Herz begehrt, zu haben.

Puh! Ich bin schon körperlich geplättet wenn ich nur daran denke.

Und wir, als Eltern wissen doch im tiefsten inneren unseres Herzens das wir unseren Kids nichts Gutes tun wenn wir sie mit gekauften Dingen überhäufen. Die Gründe dafür, warum wir es dennoch tun, sind so unterschiedlich und vielfältig wie es Miniaturautos, oder Barbiepuppen, oder Legosteinchen gibt.

Wenn du aber diesen Artikel liest, weil dich der Titel angesprochen hat, liegt die Vermutung nahe dass in dir dieser kleine, ätzend nagende Zweifel hochkommt der fragt: „Bin ich gerade dabei mein Kind zu einer oberflächlichen Konsum-ista zu erziehen?“ Gut, vielleicht ist meine ganz persönliche Formulierung und bei dir stellt sich „nur“ die Frage: haben meine Kinder zuviel?

ABER WANN IST VIEL ZUVIEL?

Also meine spontane Antwort darauf wäre: wenn du schon darüber nachdenkst dann, ja, sie haben wahrscheinlich zuviel.

Aber mach doch einfach mal den Test:

Wenn ihr alle Spielzeuge aufräumt, im Kinderzimmer selbst und alles was sonst noch in der Wohnung rumfliegt… wenn all das schön aufgeräumt im Kinderzimmer steht: Wie viel Platz bleibt dann noch zum tatsächlichen Spielen? Hat dein Kind noch räumlich genug Quadratmeter zur Verfügung um, sagen wir mal, 2 Purzelbäume hintereinander zu schlagen? Kann es die Arme ausstrecken und im Kreis laufen und so tun es wäre es ein Flugzeug…ohne irgendwo anzuecken?

Nein? OK, dann jetzt mal ganz schnell los, denn dann hat dein Kind GANZ SICHER zu viel.

Ja? Bravo! Dann habt ihr zumindest ein Zimmer das groß genug ist. Aber, ganz ehrlich, nur weil alles reinpasst heißt es ja noch nicht das es auch wirklich alles nötig ist. Von „förderlich“ und „nützlich“ mal ganz zu schweigen. Denn der Sinn von Spielzeug ist doch Fantasie zu fördern. Geschichten erzählen, oder um es in „erwachsenen Begriffen“ auszudrücken, die Weichen für Konzeptentwicklung und Strategieanalyse stellen.
Wenn Spielzeug das Gegenteil tut, also Fantasie einschränkt, dann ist es nicht nur zuviel, sondern auch ein negativer Einfluss.
Kinder denken einfach unbarmherzig schwarz-weiß:

  • Mein Papa ist der Beste.
  • So kocht man Eier nicht. Meine Mama macht die immer so und so!
  • Nein! Die Arztbarbie ist Arzt. Die kann nicht Koch sein.
  • Aber Mama, das ist doch der Porsche! Porsches fahren immer schnell!

Wenn Kinder zig Variationen von ein und demselben Spielzeug haben, also zum Beispiel 15 Barbies und 53 Miniaturautos, wird jeder Barbie und jedem Auto genau nur noch die eine Rolle zugeteilt die es standesgemäß repräsentiert. So fördern wir Schubladendenken.

Also zurück zur Anzahl an Spielzeugen: Als Interior Designer denke und spreche ich immer in Quadratmetern und Volumen, weil es so herrlich konkret und anschaulich ist. Ich würde als Richtlinie folgendes sagen:

SPIELZEUGE SOLLTEN NICHT MEHR ALS 20% BODENFLÄCHE IM KINDERZIMMER EINNEHMEN.

Das klingt wenig? Naja, rechnen wir doch mal:

Meine Beiden haben ein 14m² großes Zimmer und 20% davon sind dementsprechend 2,8m². Das ist mehr als ein Jugendbett (90x200cm). Anderthalb mal so viel, um genau zu sein. Oder die zwei Kindergitterbettchen zusammengestellt. Das ist ne ganze Menge. Um ganz ehrlich zu sein: bei uns nimmt das Spielzeug nur ungefähr 10% Bodenfläche ein (und dann noch nicht einmal sehr hochgestapelt).

„IM VERGLEICH, HABEN MEINE KINDER JA FAST NICHTS!“

ist was ich immer mit großen Augen feststellen muss, wenn ich bei anderen Leuten mit Kindern zu Besuch bin.
Aber wenn ich mich bei mir zuhause umschaue, dann fühle ich mich nicht besonders wie ein Minimalist. Besonders wenn mal wieder das LEGO überall rumfliegt, der Tisch nicht abgeräumt ist und eine ganze Armee von Hunden von den Resten unterm Tisch ernährt werden könnte. Ich habe das Gefühl das „Kinderkram“ überall rumliegt. Aber dann denke ich mir das genau dieses Spielzeug doch sein Geld wert war, denn es wird ja damit gespielt. Das unnütze Zeug ist das was nicht in der ganzen Bude rumfliegt. Und davon haben wir auch eine ganze Menge. Meinen Kindern mangelt es wirklich an nichts.

DIE VORTEILE VON MINIMALISTISCHEM LEBEN FÜR KINDER

Darüber haben noch ganz andere, viel bessere Wortartisten geschrieben. Und obwohl ich vieles genau so auf meiner Stichpunktliste zum Ausarbeiten hatte, fühlt es sich ein bisschen so an als ob ich die folgenden Artikel nur übersetzen würde. Deswegen, lest doch selbst:

  • Der wundervolle Joshua Becker von ‚Becoming Minimalist‘, hier.
  • Leo Babouta von ‚Zenhabits‘, hier.

Ich möchte nur noch zu dem Punkt von Leo „Minimalism is a conversation“ folgendes hinzufügen, denn ich könnte nicht mehr zustimmen:

MINIMALISMUS IST EINE UNTERHALTUNG.

Und diese Unterhaltung findet auch schon mit meinen Kleinkindern statt und zeigt seine Auswirkungen darin dass meine Kinder schon SEHR weit in ihrer Sprachentwicklung sind. Wenn man als Eltern aber (stolz) von den eigenen Kindern spricht, wird man natürlich immer belächelt, denn es fehlt die Objektivität. Nehmt es also wie ihr mögt, aber ich möchte euch dennoch erzählen:

Mein 2 Jähriger hat viel bessere Sprachkapazitäten als viele Gleichaltrige – und das ist messbar. Die meisten gehen davon aus, dass das mit dem Aufwachsen in Zweisprachigkeit zu tun hat. Aber es ist erwiesen das bilinguale Kinder meist einen geringeren Wortschatz haben, also weniger Worte an sich kennen, die dann aber im Gegenzug in 2 Sprachen. Meine Erklärung für seine tollen verbalen Fähigkeiten ist: Mein Kleiner spricht so gut weil er sich mehr und ständig erklären muss. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Mehr Kram macht vieles im Spiel offensichtlicher. Etwas das unser Kind anders lösen muss.
Wenn uns z.B. die Autos ausgehen (wir haben nur 6) müssen Klötzchen herhalten um den Stau zu simulieren und das muss mir mein Kleiner erstmal erklären, wenn wir spielen (denn die Klötzchenschlange könnte ja auch ein Zug sein, oder… oder…oder…).

DIE ’NEGATIVE‘ UNTERHALTUNG ÜBER MINIMALISMUS.

Es gibt aber auch eine „negative Unterhaltung“ um Minimalismus. Negativ nenne ich sie deswegen, weil mir manche Menschen das Gefühl vermitteln, ich müsste unsere Lebensweise rechtfertigen. Dann muss ich mich daran erinnern das manche Menschen meinen Lebensstil nur angreifen, weil sie meinen ihren eigenen Stil so verteidigen zu müssen. Dabei handelt es sich ja hier nicht um einen „Battle Of The Lifestyles“.

Wenn ich also erwähne das wir versuchen „eher minimalistisch“, oder mit „so wenig wie möglich“ zu leben, kommt meist erst das resignierte Schulterzucken.

„Whatever. Jedem das seine.“

Nur um dann mitten in der Bewegung stehen zu bleiben und mir dann, in gewisser Weise entsetzt, zu entgegnen: „Aber du hast doch Kinder!“

Manche sind geschockt, weil sie ehrlich glauben das „mit weniger leben“ und „mit Kindern leben“ nicht vereinbar sind. Sich quasi auf einer imaginären Besitztumsskala spektral entgegengesetzt ist.

Und ganz ganz viele sind geschockt, weil in ihren Augen das „weniger“ mit einem „nichts gönnen wollen“ gleichsetzen. Und ich muss in solchen Fällen mit mir kämpfen, um den Vorwurf der Kaltherzigkeit zu überhören.

„WIE JETZT? DU WILLST ALSO DAS DEINE KINDER NICHTS HABEN?“

Woah ho! Immer langsam! An dieser Stelle kommt dann die Erläuterung zu meinem Minimalismus: rational und mit Vernunft reduziert. Und dann lade ich sie ein doch mal zu schauen wie das bei uns aussieht.

Sieht das etwa nach nichts aus?

Es gab noch keinen der da Ja gesagt hat. „Einfach nur weniger.“ ist meist die Antwort. Genug Menge um Unordnung zu schaffen, aber das ich nenne das ja dann gerne einfach „Mission Spielen erfolgreich durchgeführt!“

DIE UNTERHALTUNG ÜBER MINIMALISTISCHE ALTERNATIVEN.

Unser Lebensstil ist, wie gesagt, nicht jedermanns Sache. Und obwohl unsere Familien das jetzt alle verstanden und ihren Frieden damit gemacht haben, gibt es jedes Jahr aufs Neue Termine an denen Lebensstile aufeinander treffen und zu Reibungen führen. Die Rede ist natürlich von Geburtstagen und Weihnachten. Hier mussten wir uns zu Beginn oft Fragen dieser Art anhören: „Was dürfen wir denn euren Kindern schenken?“

Unsere naive erste Antwort war immer: „Nichts. Sie brauchen nicht wirklich was.“

Das ist eine dumme Antwort, denn es geht beim Schenken ja nicht darum was man braucht, sondern was man will. Und darum das der Schenkende etwas geben will. Meine ergänzende Antwort ist dann, das sie doch Zeit schenken sollen. „Komm doch lieber vorbei, back nen Kuchen mit ihnen, geht ein Eis essen, oder in den Zoo!“ Schenke meinen Kindern das Gefühl das da draußen noch andere Personen sind, an die sie sich wenden können – egal ob „was ist“ oder nicht.

Auch das Argument „Geld statt Gütern“ hilft nicht. Es geht einfach um den Akt des Schenkens, des Überreichens (von etwas), des Auspackens u.s.w.

Wir sind also zu dem Schluss gekommen das ganz genaue Anweisung hermüssen, die aber immer noch einen Spielraum der Eigenentscheidung zulassen.

Ähm, was jetzt?

Wir haben „Schenkkriterien“, ganz klare „Richtlinien“ was wir für unsere Kinder wollen, bzw. was wir nicht wollen. Und damit wir die Leute nicht (noch mehr) nerven, müssen die ganz einfach und unmissverständlich sein. In unserem Fall lautet der Slogan:

„DU KANNST SCHENKEN WAS DU WILLST, SOLANGE ES NICHT AUS PLASTIK UND NICHT BATTERIEBETRIEBEN IST.“

(*LEGO, IST HIER ÜBRIGENS DIE EINZIGE AUSNAHME).

 

Das ist etwas das sich jeder merken kann und für uns ungeahnt gut funktioniert, denn

  • entweder die Leute denken nach, recherchieren und kommen mit richtig coolen Spielzeugen, gern auch handgemacht zu uns,
  • oder ihnen ist das zu anstrengend und wir bekommen (plötzlich doch) Geldgeschenke für die Kinder, die eingezahlt, oder gleich per Überweisung auf deren Konto landen.

HURRA!!!

Und die die jetzt doch noch Tipps zum „guten Schenken“ haben wollen, bitteschön… meine Lieblingsgeschenke und wie ich sie „verkaufe“:

  1. Zeit schenken. Was unternehmen, für das Kind da sein, denn die Beziehung die du mit meinem Kind haben kannst, hat eine ganz andere Qualität als die, die ich mit meinem Kind habe. Meine Kinder brauchen jemanden wie dich.
  2. Etwas Selbstgemachtes. Am besten natürlich wenn du es gemacht hast, oder wenn du es mit meinem Kind zusammen machen kannst. Und wenn nicht, dann schau doch mal bei Etsy oder Dawanda nach. Dort gibt es so viele großartige Macher die ihr Wissen, Können und ihre Kreativität in ihre handgemachten Kreationen stecken.
  3. Geld. Du willst unbedingt was schenken auch wenn es gar nicht nötig ist? Und du hast nicht viel Zeit zu kommen oder vorab zu suchen? Dann gib ihnen etwas das sie später brauchen werden und nach ihrem eigenem Gusto verwenden können – Geld.
  4. Spielzeug von diesen Firmen finde ich gut:
    • HABA – deutsche Firma: „Erfinder für Kinder“
    • Pintoys – thailändische Firma die Holzspielzeug aus alten Latex-/Kautschukbäumen herstellt die sonst einfach nur verbrannt worden wären, weil sie nichts mehr zum ernten produzieren.
    • Plantoys – noch eine Thai-Firma ähnlich wie Pintoys und mit Ökölabel besonders nachhaltig.
    • Käthe Kruse – traditionelles, „altes“ Spielzeug aus Deutschland
    • Steiff – muss ich nichts zu sagen, oder?
    • WheelyBug – meine Kinder lieben ihre Biene. Ein tolles, vielseitiges Spielzeug!
    • Grimm – noch mehr deutsches Holzspielzeug in fantastisch organischen Formen.
    • Music Marble Tree – vom schweizer Designer Matthias Utinger, unglaublich wieviel Zeit Kinder damit verbringen.
Gemütlichkeitsguide für Minimalisten - bei AHWH.CH

Gemütlichkeitsguide für Minimalisten

Michael hat letztens gefragt, ob Minimalismus ungemütlich ist. Argh, was für ein grässliches Wort: “Gemütlich”! Das ist eines dieser Worte, welches alle zu kennen meinen, das tatsächlich aber nur schwer greifbar ist. Muss es auch, denn “Gemütlichkeit” ist viel zu komplex, da sie auf mehreren Ebenen wahrgenommen wird.

1. Physisch – was der Körper fühlt: Weiche Sitzgelegenheiten sind generell gemütlicher als harte; flauschige Materialien angenehmer als kratzende. Wärme ist gemütlicher als Kälte. Gemütlich ist, was bequem ist.

2. Optisch – was das Auge sieht: Hier lässt es sich schon wesentlich schwerer generalisieren. Fürs Auge angenehm ist meist das, was sich im Mittelmaß bewegt. Es ist vertraut, bekannt und – die Wissenschaft hat es bewiesen – je öfter wir etwas sehen, desto mehr werden wir es mögen. Wenn man Ästhetik überhaupt verallgemeinern kann, dann vielleicht in Trends. Und die ändern sich ja laufend.

3. Sozial und emotional – was der Geist fühlt: Huch? Wie bitte? – Ja! Gemütlichkeit findet auch auf gesellschaftlicher Ebene statt. Der Duden stimmt mir da zu. Gemütlichkeit hat keine genaue Definition, aber jede Menge Synonyme und viele davon sind emotional, oder sehr stark an Emotionen gekoppelt: Familiär, freundschaftlich, liebenswert, zwanglos, vergnügt, freundlich, gelassen, heiter, sympathisch – um nur einige zu nennen.

Als Interior Designer und Sustainable Building Designer helfe ich den Menschen dabei, das richtige Maß an Gemütlichkeit in ihr Heim zu bekommen, auf jeder dieser drei Ebenen. Ich bin aber auch eine von Euch: Befürworterin eines minimalistischen Lebensstils. Beides, Minimalismus und Gemütlichkeit, müssen sich keineswegs ausschließen. Sie lassen sich sogar sehr gut miteinander vereinen, wenn man es bewusst tut.

Für gewöhnlich unterstütze ich meine Klienten eher beim Ausmisten und der Neufokussierung auf ihre Kernwerte. Umso mehr freue ich mich, das Spielchen heute einmal umdrehen zu dürfen.

Die “normale” Situation

Im Normalfall rege ich die Menschen dazu an, sich bewusst zu werden, was ihnen wirklich wichtig ist und wie sie ihr Heim dahin gehend umgestalten können, dass es ihre Werte zu Ausdruck bringt – sie lebbar macht. Die Grundidee des Minimalismus ist hier natürlich ein wichtiges Tool. Bei Minimalisten muss ich nicht mehr viel tun. Bewusstes Handeln ist hier schon ein essenzieller Lebensinhalt.

Was aber, wenn man sich bei Euch über “Ungemütlichkeit” beschwert?

Je näher uns die Person steht, desto ernster nehmen wir ihre Kritik, auch wenn wir vielleicht eine etwas andere Meinung dazu haben. So soll das auch sein. Um mit solchen „Beschwerden“ sinnvoll umzugehen, solltet Ihr versuchen, das Ganze zunächst einmal aus den Augen der anderen zu sehen. Tatsächlich kann Minimalismus ganz schön Angst machen. Es liegt schließlich in unserer menschlichen Natur, uns “einnisten” zu wollen. Auch, wenn wir es als Gesellschaft mittlerweile total damit übertreiben: Dieser konsumgeprägte Wunsch nach Geborgenheit in den eigenen vier Wänden ist die Norm und davon wagen wir Minimalisten uns abzukapseln! Nicht nur das: Wir tun es auch noch durch einen Prozess, der subtrahiert. „Das raus! Das raus! Das auch und Du vielleicht auch noch gleich mit?!“ Die Dinge, die Minimalisten behalten, müssen schon einen ungeheuren Wert haben, um der Elimination zu entgehen. Das ist absondernd und gleichzeitig schrecklich ausgrenzend. Das ist einschüchternd, auch, wenn es gar nicht die Intention ist.

In diesen extrem minimalistischen, kargen Räumen nimmt die Leere so viel Raum ein, dass kein Platz für die eigene Anwesenheit da zu sein scheint. „Bin ich hier der clutter, der unnütze, funktionslose Kram, der einfach nur dumm rumsteht?“ Niemand fühlt sich gern deplatziert. Die Abneigung gegen ein minimalistisches Interior Design ist also ganz klar ein emotionales Problem.

Und dann gibt es natürlich noch verschiedene physische Kontrapunkte:

Akustik: Wenn man sich allein in einem leeren Raum befindet, erzeugt und hört man auch nur seinen eigenen Lärm. Wird das zu unangenehm, ändert man sein Verhalten. Wenn man aber schon zu zweit ist und der Raum durch seine Leere unbarmherzig hellhörig ist, was macht man dann?

Wärme: Kleine Räume, wie z.B. Nischen fühlen sich selbst und gerade, wenn sie leer sind, gemütlicher an als Große, weil man sie schneller mit der eigenen Körperwärme “füllen” kann. Unsere Abneigung gegen große weite Räume ist sozusagen ein Ur-Instinkt.

Licht: Licht an sich ist solch ein komplexes Thema. Im Winter wollen wir so viel wie möglich davon, um uns zu wärmen, im Sommer bilden wir uns ein, ein lichtdurchfluteter Raum sei, bei gleicher Temperatur, wärmer an als ein schattiger und fühlen uns gestört. Wie können wir es diesem Empfinden recht machen?

Minimalismus gemütlich machen

Minimalismus soll dem Leben mehr Raum bieten, aber in toten, leeren Räumen lebt es sich schlecht. Aus diesem Grund ist es durchaus in Ordnung, an Dingen festzuhalten. Zeigt in Eurer Wohnung etwas, das Euch als Person wirklich am Herzen liegt und konzentriert Euch dabei auf wenige Dinge.

Deko: Menschen wollen andere Menschen verstehen und sich verbunden fühlen. Leere ist, aus Mangel an zu verarbeitenden visuellen „Daten“, für “Normalos” einfach verwirrend. Wenn Ihr nicht an bildgewordenen Erinnerungen hängt, warum dann nicht etwas aufhängen, das noch ein unerreichtes Ziel ist? Einen mentalen und optischen Fokus: Ein Reiseziel? Ein Zitat? Oder etwas, das Euch und Eure Lieben verbindet.

Bsp.: Ich liebe technische Zeichnungen. Sie sind Kreativität und Fantasie, die in präzisen und geometrischen Formen zu Papier gebracht werden. Mein Mann mag Star Wars (Welcher Mann tut das nicht?). Also haben wir eine technische Zeichnung von R2D2 gerahmt an unserer Wand hängen. In dieser Form kann auch ich mit Star Wars leben und es bietet immer Gesprächsstoff, wenn wir Besuch haben.

Licht: Bemüht Euch um warmes, gelbes Licht – mit verschiedenen Lichtintensitäten, helleren und dämmrigeren Ecken, aber vermeidet einen zu starken Hell-Dunkel-Kontrast. Starke Lichtkontraste gibt es in Museen, aber welches Museum ist denn bitte gemütlich? Lichtkontraste sorgen dafür, dass man sich auf die viel hellere Stelle konzentriert und nicht genau weiß, was im Dunkeln so vor sich geht. Daran möchte man einfach nur schnell vorbeiziehen. Brrr!

Wärme: Je glatter die Oberfläche, je geschlossener die Poren desto kälter fühlt sich ein Material an. Sucht Euch also für die wenigen Dinge, die Ihr habt warme Materialien aus. Holz fühlt sich wärmer an als Steinzeug. Geöltes, lasiertes oder naturbelassenes Holz ist “wärmer” als lackiertes. Baumwolle und Leinen “wärmer” als Seide oder Satin.

Pflanzen: Pflanzen leben, wachsen, sind organisch und stehen im starken Kontrast zur mathematischen Geometrie unserer Architektur. Es gibt Pflanzen, die erheblichen Einfluss auf die Luftqualität nehmen können, wie z.B. Feuchtigkeit aus der Luft ziehen, wenn das ein Problem bei Euch sein sollte. Und: Pflanzen duften! Ja, auch Gerüche und Düfte eignen sich hervorragend, um gegen die Leere anzukämpfen.

Bsp.: Wir haben ein Mandarinenbäumchen, das, aufgrund der Temperaturen hier, natürlich nie genießbare Früchte tragen wird. Aber, wenn wir ihn zur richtigen Zeit beschneiden, blüht er zweimal im Jahr und ohhhh, wie wir diesen Geruch nach Süße und gleichzeitig frischer Zitrusfrucht lieben. Es riecht mediterran und nach Urlaub! Gerüche erzeugen Emotionen. Welcher Duft darf es für Euch sein?

Farbe: Nur, weil man Minimalist ist, muss man nicht auch chromophob sein. Nichts ist fröhlicher als Farbe und bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Farbe großflächig an einer Wand? Ein zweifarbiges Muster? Viele Farben in einem kleinem Abschnitt? Ich habe ein ganzes Pinterestboard für Euch zusammengestellt, das sich mit farbenfroher Wandgestaltung beschäftigt. Schaut vorbei und nutzt es als Inspiration.

Und zu guter Letzt, mein liebstes „Gemütlichkeitswerkzeug“: VORHÄNGE!

Vorhänge werden so gern als unnötig verpönt (zuletzt sogar hier im Gastbeitrag von MIKE. Sorry Mike, aber wir wohnen ja nicht alle in Südspanien!), aber das zeigt mir nur, dass viele Menschen Vorhänge nicht zu nutzen wissen. Vorhänge müssen tatsächlich wie ein Werkzeug eingesetzt werden.

  1. Wusstet Ihr z.B., dass Vorhänge im älteren Baubestand im Winter bis zu 10% Heizkosten einsparen können? Man muss sie nur abends auch wirklich zu ziehen, um sich von der Kälte des Fensterglases zu schützen.
  2. Außerdem eignen sich Textilien in der Vertikalen hervorragend, um die Raumakustik zu verbessern. Wenn man zusammen lebt, einer abends fernsehen oder Musik hören möchte und der Andere nebenan lieber in Ruhe liest, schlucken Vorhänge den Schall und unangenehme Nebengeräusche und man fühlt sich weniger durch Lärmbelästigung gestört. Achtet einmal bei Eurem nächsten Kinobesuch auf den Wand- und Bodenbelag des Kinosaals – dasselbe Prinzip.
  3. Und im Sommer? Vorhänge bieten nicht nur einen Lichtschutz, sondern können auch hier wieder bei der Temperaturregulation helfen. Gerade bei diesen unangenehmen Hitzewellen, die es immer öfter zu geben scheint: Öffnet abends die Balkontür/das Fenster, sodass ein leichter Durchzug entsteht und zieht die Vorhänge in die Öffnung. Wenn Ihr die Vorhänge jetzt leicht anfeuchtet, z.B. ordentlich mit der Sprühflasche benetzt, sorgt die Feuchtigkeit dafür, dass die einströmende, vorbeiziehende Luft noch ein wenig mehr Kühle mit sich bringt. Die Raumtemperatur wird um das ein oder andere Grad mehr sinken. Genial oder genial?! 
  4. Ach, und wer seine Wände nicht streichen mag, aber trotzdem Farbe auf Fläche haben will….

 

 

Ich hoffe, mein Artikel hat Euch Anregungen gegeben und die Lust auf Raumgestaltung im minimalistischen Sinne geweckt. Welche und wie viele Tipps Ihr umsetzt, interessiert mich natürlich brennend. Ich freue mich auf Euer Feedback.

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